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18. Dezember 2025

Fernweh live erleben: „Reisen & Caravaning 2026“ mit so vielen Reisevorträgen wie noch nie

Erlebnisse auf dem Jakobsweg, Motorradabenteuer und Kreuzfahrten - Chemnitzer Urlaubsmesse erweitert ihr inhaltliches Profil

Mit einem so umfangreichen Vortragsprogramm wie nie zuvor präsentiert sich die „Reisen & Caravaning 2026“ vom 9. bis 11. Januar 2026 in der Messe Chemnitz. So gibt es neben dem Programm auf der Hauptbühne in der Messehalle 1 im kommenden Jahr erstmals eine Erlebnisbühne im Foyer. Dazu kommen die Angebote im Urlaubskino. Die Bandbreite der Vorträge auf den Bühnen reicht von A wie „AIDA Kreuzfahrten erleben“ bis U wie „Urlaub mit dem Motorrad weltweit – USA & Kanada“. „Wir bekommen nach jeder Messe viel Feedback von den Besucherinnen und Besuchern zu unserem Vortragsprogramm. Das motiviert mich und mein Team immer wieder aufs Neue, das Angebot stetig auszubauen. Deshalb starten wir mit der Erlebnisbühne ein neues Angebot“, sagt Sven Hertwig. Der Inhaber des Chemnitzer Unternehmens exclusiv events und des alltours Reisecenters Chemnitz ist gemeinsam mit der C3 Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH Veranstalter der „Reisen & Caravaning“. Neben dem Vortragsprogramm auf der Bühne gibt es auch noch das beliebte Urlaubskino. In diesem dürfen sich die Gäste der ersten Urlaubsmesse des neuen Jahres unter anderem auf Filme über Japan, Vietnam, Grönland und Peru freuen. 

Im Vortragsprogramm spiegeln sich natürlich die großen Reisetrends – Kreuzfahrten, Wohnmobil- sowie Individualreisen – wider. „Abseits auf anderen Wegen“ steht so zum Beispiel über den Vorträgen, in denen der Chemnitzer Zahntechnikmeister René Krasselt von seiner Wanderung auf dem Jakobsweg berichten wird. Der 53-Jährige war im Frühjahr des vergangenen Jahres mehr als 900 Kilometer von Saint-Jean-Pied-de-Port über die Pyrenäen nach Santiago de Compostela unterwegs. Dort angekommen, entschied er sich nach einer kurzen Pause dazu, noch bis zum Kap Finisterre am Atlantik weiterzuwandern. „Der Ort war für die Menschen in früheren Zeiten das Ende der Welt“, sagt René Krasselt. Im ersten Teil seines Vortrages (Samstag, 12 Uhr, Sonntag, 11.30 Uhr) wird er von seinen Reisevorbereitungen und seiner Motivation für die Wanderung berichten. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erfahren dann unter anderem Wissenswertes zur Ausrüstung. „Ich werde Tipps geben, die es Interessierten ermöglichen, meine Wanderung selbst komplett oder in Teilen auf eigene Faust zu realisieren.“ Der zweite Teil widmet sich am Samstag ab 15 Uhr und am Sonntag ab 14 Uhr schließlich der Durchführung. „Ich will nicht zu viel verraten, aber eine Wanderung auf dem Jakobsweg ist definitiv ein großes emotionales Erlebnis“, sagt der Chemnitzer. 

Wie es ist, mit einem Motorrad aus den 1950er Jahren die Ostsee zu umrunden, davon wird Gerold Trautner berichten. Der 70-Jährige aus Bad Lausick war im September und Oktober mit zwei Freunden rund 6.500 Kilometer durch Polen, das Baltikum, Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark unterwegs – auf einer Zündapp KS 601 Baujahr 1955. „Die Maschine ist damit genauso alt wie ich“, sagt Gerold Trautner mit einem Lächeln im Gesicht. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich bereits mit Oldtimern. Im vergangenen Jahr legte er zur Schüttoff AG, die ab 1921 an der Rößlerstraße in Chemnitz Motorräder fertigte, eine Chronik vor. Doch zurück zur Zündapp KS 601, die auch den Beinamen „Grüner Elefant“ trägt. „Die meisten Motorräder wurden in grün ausgeliefert und das Motorrad verfügt über einen starken Motor“, so Gerold Trautner. In seinem Vortrag spielt das Motorrad neben den bereisten Ländern und den Menschen eine Hauptrolle. „Wenn man in die globale Politik schaut, sieht man ja überall nur Krisen. Wir haben auf unserer Reise dagegen nur Menschen getroffen, die uns freundlich empfangen haben. Das war eine echte Wohltat.“ Mit seinen Vorträgen auf der Erlebnisbühne am Samstag von 13 bis 14 Uhr und 15.30 bis 16.30 Uhr wolle er die Menschen ermutigen, mit offenem Herzen die Welt zu erkunden. 

Mit einer Zündapp KS 601 ist Matthias Lux bisher noch nicht gefahren. Der Hohenstein-Ernstthaler setzt lieber auf die US-Marke Harley-Davidson. „Wir bieten seit mehr als 30 Jahren geführte Harley-Touren durch die USA und Kanada an. Bei uns gibt es zur Tour den Flug, Verpflegung, gute Hotels und eine deutschsprachige Reisebegleitung“, sagt er. Neben Nordamerika führt sein Unternehmen „USA Biker Tour“ Reisende auch durch Neuseeland, Australien, Arabien, Mexiko und ganz neu auch Vietnam. Motorradreisen durch Südafrika sind perspektivisch geplant. In seinen Vorträgen auf der Erlebnisbühne will Matthias Lux auf die Besonderheiten der Touren und die Voraussetzungen für eine Teilnahme eingehen.

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